40°C anzeigendes Thermometer vor Kulisse einer Stadt

Mobilitätswandel, Stadtbegrünung, Smart Cities – Städte müssen sich wandeln!

Ergebnisse des Workshops „Städte der Zukunft?! – Wie wird unser Stadtleben mit dem Klimawandel aussehen, wie können sich Städte besser anpassen und wie tragen sie zu einem nachhaltigen Lebensstil bei?“

„Bis zum Jahr 2050 wird ein Wachstum der globalen Stadtbevölkerung um 2,5 bis 3 Milliarden (gegenüber 2009) erwartet; weltweit werden dann 64 bis 69 Prozent der Menschen in Städten leben. Urbane Gebiete sind eine Hauptquelle von Treibhausgasen und derzeit für rund 70 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich.“1 Deswegen haben sich die PRIO1 Mitglieder des Themenlabors „Städte der Zukunft“ auf dem Herbstcamp mit der Frage beschäftigt, wie Städte nachhaltiger gestaltet werden können.

Ihr Zielbild ist klar: Mobilitätswandel, Stadtbegrünung, Smart Cities – Städte müssen sich wandeln!
Um unsere Städte für die Zukunft fit zu machen, müssen neue Konzepte her. Und das nicht nur im Bereich der Stadtplanung, die neue Stadtteile als smart cities denkt, sondern auch im Bereich der Mobilität. Der vorhandene Platz muss neu verhandelt werden, sodass die Infrastruktur nicht wie bisher für Autos ausgelegt ist. Fahrradwege müssen ausgebaut und der Nahverkehr gefördert werden, um nachhaltige Städte zu entwickeln. Auch die Begrünung von Städten und lokaler Lebensmittelanbau (Urban Gardening) sind für Städte, die fit für die Klimakrise werden wollen, unerlässlich.

Aktuelle Herausforderungen
Städte weltweit werden in Zukunft immer mehr Menschen beherbergen müssen. Zu den großen Herausforderungen der steigenden Umweltverschmutzung zählen deswegen auch soziale Aspekte wie Platz- oder Wohnraummangel und die Aufrechterhaltung der Versorgungsketten.

Nächste Schritte
Um Städte grüner zu gestalten, soll ein Projekt gestartet werden, das nicht nur sozial, sondern auch umwelttechnisch anpackt. Unbegrünte städtische Flächen bei Studierenden- oder Senior*innenwohnheimen und Wohnkomplexen sollen mithilfe von Studierenden und Seniorinnen mit Unterstützung der Kommunen bepflanzt werden. So kann die Anonymität vieler Großstädte überwunden und gleichzeitig die Stadt fitter für höhere Temperaturen gemacht werden. Langfristig gesehen müssen Kommunen in ihrer Politik diesen Bereich zu einem Schwerpunkt machen.

Schlussgedanke
Um ein Umdenken und Strukturwandel im Bereich Städteplanung und -bau zu erreichen, muss zunächst dort angesetzt werden, wo viele schnell etwas erreichen können. Städte müssen in Zukunft bei allen Baumaßnahmen die Folgen der Klimakrise im Blick haben. Auch in unseren Breitengraden. Doch mit neuen Ideen, wie diesen des Themenlabors „Städte der Zukunft“, können wir unsere Städte klimafit machen.

Wenn auch ihr Teil unseres Klima-Netzwerkes werden möchtet und Ideen und Konzepte zum Thema Städte der Zukunft habt, registriert euch bei der PRIO1-Community!
Wir, die PRIO1-Community, sind weiterhin motiviert, gemeinsam an den Zukunftskonzepten für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft zu arbeiten!

[1] https://www.klimafakten.de/branchenbericht/was-der-klimawandel-fuer-die-staedte-bedeutet

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  • Mareike Wangemann

    Projektteam PRIO1 – Das Klima-Netzwerk

    Mareike ist von Beginn an bei PRIO1 dabei und organisiert und managt alle größeren und kleineren Aufgaben, die bei dem Klima-Netzwerk anfallen. Als sie von PRIO1 erfuhr, war ihr klar, dass sie dieses Projekt mit aufbauen möchte. Nachdem Mareike zum Studium nach Heidelberg gekommen war, wollte sie gar nicht mehr weg. Deswegen ist sie einfach dort geblieben. Wenn sie nach einer langen Woche den Kopf frei bekommen möchte, joggt sie am Neckar entlang ins Wochenende. Mareike ist der Meinung, dass Klimaschutz und Diskussion immer zusammengehören. Nur mit vielen unterschiedlichen Ideen können gemeinsam gute Lösungen für die Herausforderungen der Klimakrise gefunden und zusammen eine neue Zukunft gestaltet werden!

    Wissenschaftlerin mit Weltkugel in Reagenzglas
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