Vorstellung – WWOOFING

Du hast Bock dich auszupowern, an der frischen Luft zu sein und Neues zu lernen?
Dann geh doch wwoofen!

Ich möchte dir hier über das WWOOFING berichten – der meiner Meinung nach coolsten Beschäftigung für deine (Semester-)Ferien.

„An meinem ersten Arbeitstag ging es um 7Uhr mit der Arbeit los, wir haben Äpfel vom Hofgelände aufgelesen und rund 250 L Apfelsaft gepresst. Ich habe Feldsalat ausgesät und Feldsalat gepflanzt, ich habe winzige Radieschen und kinderkopfgroßen Superschmelz Kohlrabi geerntet.
An einem einzigen Tag passiert ganz schön viel und eins ist sicher: am Ende des Tages bist du fix und fertig – aber glücklich.“

 

Was ist Wwoofing überhaupt?
WWOOF ist ein weltweit bestehendes Netzwerk, welches freiwilligen Helfer*innen ermöglicht, auf Biobauernhöfen für Kost und Logis zu arbeiten.
In der Regel arbeitest du mindestens 4h pro Tag und bekommst dafür Verpflegung und eine Unterkunft.

 

 

Wer kann alles wwoofen gehen?
Prinzipiell können alle Menschen wwoofen gehen, die Motivation mitbringen und etwas über die biologische Landwirtschaft lernen wollen.
Du brauchst also keine Gärtner*innen Ausbildung und musst auch nicht Agrarwissenschaften studieren.
Wenn du hin und wieder im Garten bei Oma mitgeholfen hast, ist das super – aber kein Muss.
Es reicht, wenn du Offenheit mitbringst, Interesse am Biolandbau hast und Lust verspürst, mit an zu packen.

Warum solltest DU in deinen nächsten (Semester)Ferien wwoofen gehen?
Wenn du nach der obigen Beschreibung noch nicht sofort loslegen willst – habe ich hier noch ein paar Anreize für dich:
Du lernst Menschen aus der ganzen Welt kennen. Meistens finden sich total verschiedene Persönlichkeiten auf Wwoof-Höfen wieder, die an ganz verschiedenen Punkten in ihrem Leben stehen
Überlege dir mal wie viele Stunden du jeden Tag drinnen verbringst, und wie viel Zeit am Tag vergeht, in der du sitzt. Das Wwoofen bietet hier garantiert eine Abwechslung.
Du lernst, wie Lebensmittel angebaut werden und wirst danach dein Essen aus einem ganz anderen Blick wahrnehmen.
Du bekommst ganz generell Orientierung und neue Perspektiven für dein Leben, durch gute Gespräche mit anderen Wwoofer*innen oder den Hofeltern.

 

Wie fange ich an?
Zuerst musst du dir auf der offiziellen deutschen Wwoof Seite (https://wwoof.de/) ein Profil erstellen, in dem du dich vorstellst. Für das Netzwerk zahlst du pro Jahr 25 € und hast so Zugriff auf alle Informationen zu den Höfen, die bei Wwoof angemeldet sind. Dann kannst du dich bei verschiedenen Höfen bewerben – und los geht’s!

Wenn du dir unsicher bist ob Wwoofen, das richtige für dich ist, kannst du auch einfach mal auf der Website stöbern und dir dein eigenes Bild machen. Du kannst dir auch Informationen zu den Höfen durchlesen, wenn du dich nicht angemeldet hast. Der Name des Hofs ist dann nur meistens geschwärzt.
Profi-Trick: Über die Deutschland Übersichtskarte findest du die Lage des Hofs aber auch selbst raus und kannst sie eventuell auch per Email erreichen ;).

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  • Lena Bucher, PRIO1 Mitglied

    Wissenschaftlerin mit Weltkugel in Reagenzglas

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