PRIO1 Sommerfestival – Ein Wochenende mit spannenden Gäst*innen wie Line Niedeggen, Stefan Schurig und Stefan Dallinger und viel Spaß!

…und schon wieder ist ein weiteres tolles Event rum! Vom 2.-4. Juli fand unser Sommerfestival by PRIO1 in der Klima Arena in Sinsheim statt. Das aufgrund von Corona etwas kleinere Sommerfestival startete am Freitag mit einer spannenden Podiumsdiskussion zum Thema Generationengerechtigkeit. Die PRIO1-Planungsteam Mitglieder Liah und Marius durften Line Niedeggen von Fridays for Future, Stefan Schurig von Foundations20 und den Landrat des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Dallinger auf dem Podium begrüßen. Stefan Dallinger machte dabei klar, er möchte sich als Landrat stärker für Klimaneutralität einsetzen: „Zum Besten der Kinder zu handeln, dazu gehört auch die Klimagerechtigkeit. Wir haben uns bereits einiges vorgenommen zum Erreichen der Klimaneutralität, zum Ausbau der erneuerbaren Energien auch hier im Rhein-Neckar-Kreis. Auf dem schon jetzt Erreichten können wir gut aufbauen und werden verstärkt weiterarbeiten um noch besser zu werden. Mein Blick auf das Thema hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt.“

Vor Ort in der Klima Arena waren außerdem noch weitere PRIO1-Mitglieder. Gemeinsam verbrachten sie das ganze Wochenende. Dazu gehörten neben der Podiumsdiskussion mehrere Workshops, ein Ausstellungsbesuch der Klima Arena, die interaktive Diskussionsrunde am Sonntag sowie das entsprechende Spaßprogramm wie zum Beispiel der Besuch eines Konzertes der Stardust Sinfonie, das parallel in der Klima Arena stattfand.

Gemeinsam haben wir viel gelernt, erarbeitet und natürlich auch viel Spaß gehabt.

Die Podiumsdiskussion
Für Marius und Liah, unsere beiden Moderator*innen, war es fast schon eine gewohnte Situation. Es sind gerade mal 5 Wochen seit der letzten Podiumsdiskussion vergangen und schon sitzen die beiden wieder in der Klima Arena und senden von der PRIO1-Bühne. Dieses Mal ging es um das Thema Generationengerechtigkeit in der Klimafrage. Dementsprechend empfingen die beiden auch Gäst*innen verschiedener Generationen. Mit Line Niedeggen durften wir eine junge Fridays for Future Aktivistin auf dem Podium begrüßen. Mit ihr diskutierten Stefan Schurig von der Initiative Foundations20 und Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Auch wenn sich die drei nicht in allen Punkten einig waren konnten doch, trotz unterschiedlicher Generationen, Gemeinsamkeiten festgestellt werden. Für alle drei war klar: es muss zum Wohle der nachfolgenden Generationen dringend mehr getan werden. Stefan Schurig beschrieb diese Aufgabe mit einer kleinen Anekdote: „Es gab bei einer Klimakonferenz in New York eine Frage an die 500 Zuhörer*innen, wer glaubt, dass es uns besser ginge als den Eltern. Fast alle meldeten sich. Dann stellte sie die Frage, wer glaubt, dass es unseren Kindern besser geht als uns. Ich sah nur zwei oder drei Hände. Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Entscheidung, die wir zu treffen haben. Entscheiden wir uns für Klimagerechtigkeit – global und für nachfolgende Generationen – oder tun wir das nicht. Dann wäre es automatisch eine Entscheidung dagegen.“ Line Niedeggen machte mehrfach deutlich, dass zu wenig getan wird: „Wir wissen seit Jahren, dass wir zu wenig tun und brauchen einen ehrlichen Umgang mit der Klimakrise. Dazu gehört auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu sagen, okay wir haben das nicht hinbekommen und nicht so zu tun, als hätte man eigentlich nur darauf gewartet. Über 70% der Emissionen wird von etwa 100 Unternehmen erzeugt. Hier klare Rahmenbedingungen zu setzen, ist zentral für schnelle Emissionsreduktionen.“

Wer die Podiumsdiskussion verpasst hat kann sie auf unserer Website ganz einfach nachschauen, hier gibt es sie in voller Länge: https://prio1-klima.net/

Die interaktive Diskussionsrunde
Am Sonntagmorgen fand dann unsere zweite öffentliche Diskussion statt. Bei der interaktiven Diskussionsrunde „3, 2, PRIO1 – Wo stehst du?“ konnten alle Interessierten selbst zu Expert*innen und Teil der Diskussion werden. Von Liah und Selina (PRIO1-Planungsteam) angeleitet gab es abwechselnd etwas Input, wieder zum Thema Generationengerechtigkeit und Klima, und dann die Möglichkeit darüber zu diskutieren. Die Teilnehmenden wurden dann in Break-Out Sessions geschickt, um sich dort auszutauschen. Dabei beschäftigten sie sich zum Beispiel mit Fragen wie “Wer trägt welche Verantwortung?“ Oder „Wie können die Generationen besser zusammenarbeiten?“ Abschließend gab es noch ein kleines Quiz um Gelerntes auf die Probe zu stellen.

PRIO1-Mitglieder und das Programm vor Ort
Vor Ort hatten wir aufgrund der Corona-Situation eine eher kleine Runde. Gemeinsam hatten wir nichtsdestotrotz sehr viel Spaß und auch produktive Arbeitsphasen. Am Freitag ließen wir nach der spannenden Podiumsdiskussion den Abend am Lagerfeuer ausklingen, es wurde gesungen, gequatscht und viel gelacht. Den Samstag starteten die Teilnehmenden dann erstmal mit einer Runde Yoga und Meditation in der Sonne. Anschließend ging es von ihrer Unterkunft aus wieder zur Klima Arena. Dort folgten zwei spannende Workshops. Angefangen mit der Präsentation der bereits erarbeiteten Zielbilder unserer Themenlabore setzten sie sich im zweiten Workshop an die weitere Entwicklung von PRIO1. Wo wollen wir als Netzwerk hin? Wie können wir unsere Ziele erreichen? Im Visionsworkshop kamen somit viele gute Ergebnisse heraus, die zeigen: PRIO1 ist ein Netzwerk von der Community für die Community. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden über eine Führung und freie Zeit zum erkunden der Klima Arena freuen. Mit selbstgemachten, saisonalen und regionalen Cocktails hatten wir dann einen entspannten und faszinierenden Abend beim Open Air Konzert der Stardust Sinfonie und den dazugehörigen Erzählungen des Astronauten Gerhard Thiele. Am Sonntag fiel der Abschied dann doch etwas schwer denn gemeinsam hatten wir alle eine tolle Zeit.

Starter-Treff am 12.07.
Für alle, die neu dazugestoßen sind, bietet PRIO1 am 12. Juli von 18-19 Uhr wieder einen Starter-Treff an. Dort könnt ihr das PRIO1-Team kennenlernen und erfahrt alle Infos zu den Themenlaboren, dem Community-Bereich und dem Planungsteam. Der Starter-Treff soll für euch das Sprungbrett sein, damit ihr auf dem aktuellen Wissens- und Projektstand seid und direkt mitgestalten und eure Ideen einbringen könnt. Den Starter-Treff findet ihr auf unserer Website https://prio1-klima.net/. Für die Teilnahme ist keine Voranmeldung im PRIO1-Netzwerk nötig. Über diesen Link gelangt ihr zu der Videokonferenz: prio1-klima.net/veranstaltung/startertreff/

Wenn ihr jetzt Lust habt, eure eigenen Ideen und Wünsche für den Umgang mit der Klimakrise einzubringen, an tollen Projekten und Events mitwirken möchtet, auch Teil des nächsten PRIO1-Sommerfestivals werden wollt und zwischen 16 und 25 Jahren alt seid, dann kommt in die PRIO1-Community und seid am 12.07. unbedingt dabei!

Wir freuen uns über neue kreative Köpfe, die mit uns die Herausforderungen der Klimakrise angehen möchten!

Wir, die PRIO1-Community, sind motiviert, gemeinsam an den Zukunftskonzepten für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft zu arbeiten!
Wenn auch ihr Teil unseres Klima-Netzwerkes werden und Ideen und Konzepte einbringen und umsetzen möchtet, registriert euch bei der PRIO1-Community!

Wenn ihr mehr über PRIO1 erfahren und immer auf dem Laufenden bleiben möchtet, folgt uns gerne auf Instagram! @prio1_klima

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  • Marie Klaehn

    Werkstudentin

    Marie ist Werkstudentin und seit Mitte Dezember Teil des Projektteams von PRIO1. Als sie von der freien Stelle erfuhr, war ihr sofort klar, dass sie bei diesem Projekt unterstützend mitwirken möchte. Neben ihrem Job bei PRIO1 studiert Marie selbst noch und spielt leistungsorientiert Basketball. Daher liegt ihre Leidenschaft für den Sport und gesunde und vor allem nachhaltige und vegetarische Ernährung nahe. Marie ist der Meinung, dass sich gerade junge Menschen wie sie für den Klimaschutz einsetzen sollten. Die jüngeren Generationen sind schließlich diejenigen, die ansonsten mit den Folgen des Klimawandels leben müssten. Sie glaubt, dass wir jetzt die Weichen für unsere Zukunft stellen sollten und das gemeinsam am besten funktionieren wird.

    Wissenschaftlerin mit Weltkugel in Reagenzglas
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