Know your Facts

Waldbrände, Eisschmelze, Unwetter und Artensterben: Die Auswirkungen der Klimakrise sind bereits deutlich zu spüren und sie werden sich zukünftig noch verstärken. Obwohl die Folgen und Probleme so massiv sichtbar sind, wird immer noch zu wenig dagegen getan. Nicht zuletzt, weil sich in den Köpfen einiger Menschen hartnäckig Fehlinformationen über Auslöser, Effekte und mögliche Maßnahmen halten. Das kann so weit gehen, dass Klimaleugner wissenschaftliche Erkenntnisse nicht als solche anerkennen.

Fakten rund um die Klimakrise

Wir möchten, dass ihr auf dem aktuellen Stand der Forschung und Debatten seid, damit ihr wisst, worum es geht, euch fundierte Meinungen bilden könnt und informierte Entscheidungen treffen sowie nachhaltige Projekte ins Leben rufen könnt. Aus diesem Grund stellen wir euch auf Know Your Facts Beiträge zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, zielführenden Diskussionen oder politischen Entscheidungen zusammen.

10 Klimafakten für Eilige

  1. 97 Prozent der Fachleute sind sich einig, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Quelle
  2. Mit der Erderwärmung schwinden weltweit gigantische Eismassen von Gletschern, Meereis und Permafrost. Die Folge ist, dass der Meeresspiegel besorgniserregend ansteigt. Quelle
  3. Der steigende Meeresspiegel bedroht weltweit eine halbe Milliarde Menschen, die in niedriggelegenen Küstengebieten leben. Quelle
  4. Seit den 1960er Jahren hat sich die CO2-Konzentration in der Luft um fast 50 Prozent erhöht. Sie beschleunigt die globale Erwärmung. Quelle
  5. Es wird immer wärmer: In den letzten Jahren häuften sich die Hitze-Rekordjahre. Neun der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen traten nach dem Jahr 2000 auf. Quelle
  6. Durch die von Menschen verursachten Emissionen versauern die Ozeane. Dies führt wiederum dazu, dass Meereslebewesen wie Krebse, Muscheln oder Korallen massiv bedroht sind. Quelle
  7. Seit 1980 hat sich die Zahl der klimabezogenen Katastrophen weltweit mehr als verdreifacht. Quelle
  8. Flora und Fauna reagieren empfindlich: krankheitsübertragende Insekten wie die Asiatische Tigermücke breiten sich in Europa aus. Zugvögel kommen früher zurück. Pflanzen blühen verfrüht und passen plötzlich nicht mehr zum Lebenszyklus der sie bestäubenden Insekten. Quelle
  9. Der Klimawandel macht aggressiv: Je heißer das Klima, desto höher wird der Adrenalinspiegel im Körper, der aggressives Verhalten fördert. Steigen die Temperaturen, steigt auch das Konfliktpotenzial. Quelle
  10. Jede*r einzelne kann etwas ändern: Bis zu 49 % an durch Ernährung verursachten CO2-Emissionen könnte die Welt einsparen, wenn alle vegan essen würden. Quelle