schwarz-weiß Bild von 5 nebeneinanderliegenden Rolltreppen mit Fahrgästen

Genuss und Fernweh – Luxus nachhaltig gestalten?!

Was macht Konsum, Reisen und anderen Luxus aus? Geht es nachhaltig oder wie viel Verzicht ist nötig?

Konsum ist zunächst einmal der Verbrauch von Gütern. Wir konsumieren jeden Tag. Grundnahrungsmittel sind unverzichtbar. Doch wie gehen wir mit nicht überlebenswichtigem Konsum, also mit Luxus um?

„Zwischen 3,9 und 6 Prozent der menschengemachten CO2-Emissionen gehen verschiedenen Berechnungen zufolge auf den Tourismus zurück, wobei 4,9 Prozent als beste Schätzung gilt. Im Zuge des weltweit zunehmenden Wohlstands ist zu erwarten, dass die Reisebranche um durchschnittlich vier Prozent pro Jahr wachsen […] wird.“ (Quelle)

Champagner, Kaviar, Pools. Bei diesen Worten denken die meisten von uns direkt an einen Luxus, den sich nicht jede*r leisten kann. Sie sind der Inbegriff für teure Produkte, die man nicht unbedingt zum Leben braucht. Aber was ist überhaupt Luxus? Haben wir alle dieselben Vorstellungen davon? Und brauchen wir überhaupt alle ein- und dieselbe Definition? Und muss Luxus immer materiell sein und mit Konsum und Produktion zusammenhängen?

Auch Reisen sind in den letzten Jahrzehnten für viele von uns zu einem Teil unseres Lebens geworden, den wir nicht missen möchten. Die CO₂-Emissionen, die im Tourismus entstehen, steigen seit Jahren kontinuierlich. Durch zunehmenden Wohlstand nehmen auch Reisen zu.
Durch Verzicht ist vieles zu erreichen. Aber muss Klimaschutz immer gleich Verzicht heißen? Oder brauchen wir eine andere Kommunikation in unserer Gesellschaft zu Konsum? Welche Rolle haben Entschleunigung und Achtsamkeit?

In diesem Workshop geht es um „Luxus“, darum, wie wir ihn definieren und wie künftiger Konsum aussehen muss. Wo stehen wir zurzeit und was sind die großen Herausforderungen, die wir angehen müssen, damit wir in Zukunft nachhaltig mit unserer Umwelt umgehen können und gleichzeitig unser Leben genießen können?